Frontline Education: Datenleck trifft Schulpersonal
Frontline Education, ein US-Anbieter von Bildungstechnologie, informiert derzeit Schulbezirke darüber, dass Angreifer über eine Schwachstelle in der Software eines Drittanbieters in seine Systeme eingedrungen sind und Mitarbeiterdaten gestohlen haben. Unter den erbeuteten Datensätzen befinden sich auch Sozialversicherungsnummern.
Frontline verkauft Software und Dienstleistungen für Verwaltung und Personalmanagement an Schulbezirke. Ein Leser hat BleepingComputer eine Datenschutzmitteilung zugespielt, die das Unternehmen an einen betroffenen Bezirk geschickt hatte. Inzwischen berichten auch Verwaltungsmitarbeiter anderer Bezirke, ähnliche Schreiben erhalten zu haben.
Eine Schwachstelle in fremder Software
Laut dem Benachrichtigungsschreiben hat das Sicherheitsteam von Frontline das Problem Mitte August entdeckt.
"Am 14. August 2026 hat unser Sicherheitsteam eine Schwachstelle in einem von uns genutzten Softwareprodukt eines Drittanbieters festgestellt, die unbefugten Zugriff auf einen Teil der Umgebung ermöglichte", heißt es in dem Schreiben.
