MetaMask: Laufender Sicherheitsvorfall in der Infrastruktur
Der Anbieter der Krypto-Wallet MetaMask hat einen Sicherheitsvorfall gemeldet, der einen Teil seiner Infrastruktur betrifft. Nach Angaben des Unternehmens dauert der Vorfall noch an, es bestehe aber "keine unmittelbare Gefahr für MetaMask-Wallets".
MetaMask gab den Vorfall am Donnerstag bekannt. Das Unternehmen bearbeitet ihn nach eigenen Angaben intern und wird dabei von externen Partnern und Sicherheitsberatern unterstützt. Welche Systeme betroffen sind und worauf die Angreifer womöglich zugreifen konnten, hat MetaMask nicht mitgeteilt.
MetaMask ist eine nicht verwahrende Krypto-Wallet, die von dem Blockchain-Softwareunternehmen Consensys entwickelt wird. Nicht verwahrend bedeutet, dass die Nutzer ihre Schlüssel selbst halten und nicht der Anbieter. Mit der Wallet lassen sich Vermögenswerte auf Ethereum und auf anderen damit kompatiblen Blockchains aufbewahren und verwalten.
