DIVD von autonomem KI-Agenten gehackt: "chaotischer" Angriff
Das Dutch Institute for Vulnerability Disclosure (DIVD) ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, hinter dem nach eigenen Angaben ein autonomer KI-Agent steckt. Die gemeinnützige Organisation bezeichnete den Einbruch als "laut und sehr, sehr chaotisch". Die Ermittler haben Hinweise darauf gefunden, dass der Angreifer über eine Schwachstelle eingedrungen ist. Was er wollte und wie groß der Schaden ist, bleibt jedoch vorerst unklar.
Das DIVD wird von ehrenamtlichen Sicherheitsforschern betrieben. Sie durchsuchen das Internet nach Systemen, die für bekannte Schwachstellen anfällig sind, warnen deren Betreiber und geben Hinweise, wie sich das Risiko verringern lässt.
Erster Vorfall in sieben Jahren
Die Organisation machte den Einbruch Ende vergangener Woche öffentlich. Es sei das erste Mal in sieben Jahren Tätigkeit, dass sie gehackt worden sei. Laut DIVD fiel der Angriff aber weniger deshalb auf, weil es der erste war, sondern wegen der Art, wie er ablief.
